Special Relationship?: Warum Trump die Briten hasst
Donald Trump scheint an einem „London Derangement Syndrome“ zu leiden. Der Präsident beleidigt die Briten unaufhörlich. Das hat Gründe, gegen die selbst die königliche Familie machtlos ist.
Führungsschwäche im Westen: Europa braucht furchtlosere Anführer
Unsere Machthaber sind keine Draufgänger mehr: Was in Friedenszeiten ein Glück war, wird im Kampf mit Trump und Putin zum Verhängnis.
Ausstellung in London: Kunst ist keine Frage der Hautfarbe
Die Tate Modern in London zeigt moderne Kunst aus Nigeria. Die britische Kritik schwankt zwischen Begeisterung und Hohn über die „klobige Folklore“. Das Publikum kommt in Scharen.
Längere Pub-Zeiten in England: Schnapsidee eines nüchternen Politikers
Ginge er doch nur öfter in den Pub: Die Idee des britischen Premier Keir Starmer, mit längeren Öffnungszeiten für Pubs die Wirtschaft anzukurbeln, zeugt von der Verzweiflung eines nüchternen Mannes.
„Bristishness“ ist vorbei: Die Briten sind keine Briten mehr
Die britische Demokratie ist uralt. Sie gilt als sagenhaft stabil und immun gegen irrationale Emotionen. Damit ist es nun vorbei.
Mein Abschied vom Tesla: Schlüsselerlebnis
Auf den Fortschritt ist kein Verlass mehr, das merkt man schon an den Autos. Die Zukunft gehört wohl dem Fahrrad.
Perpetuum Mobile der Wut: Warum Farage vorne liegt
Großbritannien zeigt, wie Populismus vom eigenen Scheitern lebt – je schlechter die Lösungen, desto größer die Zustimmung. Wer daraus Kapital schlägt, setzt sogleich die nächste Empörung in Gang.
Netflix-Serie „Adolescence“: Kleine Monster mit Internetanschluss
„Adolescence“ ist ein weltweiter Netflix-Erfolg. Dabei ist die britische Fernsehserie weder spannend noch schön anzusehen. Doch sie berührt eine Angst, die nie so groß schien wie heute.
30 Jahre Bridget Jones: Sie erlöste Frauen vom Diktat der Perfektion
Ist Bridget Jones nun Feministin oder Inbegriff weiblichen Selbsthasses? Seit dreißig Jahren triumphiert sie als charmante Loserin. In England wurde sie zur Nationalheiligen.
James-Bond-Filmrechte: Mit der Lizenz zum Weiterdrehen
James Bond gehört jetzt Amazon, und Großbritannien befürchtet Schlimmstes: Wird der berühmteste aller Geheimagenten jetzt zum reinen Kommerzartikel?
Anselm Kiefer in Oxford: Hitlergruß von 1970
Das Oxforder Ashmolean Museum zeigt Anselm Kiefers frühe Werke mit Hitlergruß. Wie die Bilder in den Siebzigern die Deutschen provozierten, so tun sie es nun in England.
Unity Mitfords Tagebücher: Die Frau, die Hitler „süß“ fand
Nach 80 Jahren sind vermeintliche Tagebücher von Unity Mitford aufgetaucht, in denen sie über den „süßen Führer“ schwadroniert. Die Briten scheint das kalt zu lassen. Aber es steckt einiges darin.
Großbritannien und Amerika: Trump weiß, wie man die Briten brüskiert
Die besondere Beziehung zwischen Amerika und Großbritannien dürfte sich unter Trump deutlich abkühlen. Zwischen dem US-Präsidenten und der britischen Labour-Regierung klafft ein tiefer ideologischer Graben.
In der Manosphere: Sag mir, wo die Kerle sind
Rocky boxt nicht mehr: Der Zeitgeist mag keine harten Jungs und treibt sie rechten Männerverstehern in die Arme.
Jamie Olivers Kinderbuch: Ist der woke Spuk noch immer nicht vorbei?
Wenn der Koch den Braten riecht: Der englische Starkoch Jamie Oliver zieht ein Kinderbuch zurück, weil es Vorwürfe kultureller Aneignung von indigenen Australiern gibt.
Francis Bacon: Wer hat noch Angst vorm Mal-Wüterich?
Der Maler Francis Bacon konnte und kann nicht nur verletzen und schockieren. Eine große Schau in der Londoner National Portrait Gallery zeigt seine weichere, sentimentalere Seite.
Boris Johnsons Biographie: „Oh Scheiße, wir haben keinen Plan!“
Von „mürrischen alten Unterhosen“ und Abhörgeräten in der Toilette: Der ehemalige britische Premier Boris Johnson legt eine Autobiographie vor, die das Genre parodiert – und ein absurdes Dokument der Zeitgeschichte ist.
Bestseller von Sally Rooney: Hoffnung auf Weltschmerz
Bald erscheint der neue Roman von Sally Rooney – und der Hype darum ist beispiellos. Aber man sollte die irische Schriftstellerin nicht mit einer überteuerten Scheibe Avocado-Toast verwechseln.
Britische Schuld-Debatte: Wer trägt die Schuld an den Unruhen?
In Großbritannien tobt ein heftiger Kampf um die Frage, mit welchem Begriff die gewalttätigen Ausschreitungen am genauesten zu bezeichnen sind. Die Antwort entscheidet darüber, wie die Bewältigung aussehen kann.
Wahlkampf in Amerika: Niemand will der Königsmörder sein
Wer das Messer zückt, bekommt die Krone nicht? Warum es den Demokraten gerade so schwerfällt, Joe Biden als Präsidentschaftskandidat auszuwechseln.